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[Couplet 1] Mai zweitausenddreizehn, auf ’ner Freundesterrasse in Klein Schulzendorf, erst nur diese Terrassentreffen—und trotzdem war da schon dieses „mehr“. Bis zum ersten Date hat’s gedauert, doch dann kam Berlin in Weiß, dreiundzwanzigster August, White Party, Lichter—und wir mitten rein. Mit genug Mutwasser, hast du mich gepackt, zu fest, zu wild, zu echt, fast zu Boden geknutscht—und zack: der Start von unserer Lebensfahrt. Du der Berliner Schnösel, eher kühl, eher still—mein Blechi, und ich Jay, Hippie-Milf vom Dorf, grüne Leggings, Tüte in der Hand. [Refrain] Danke, Blechi, für all die Jahre, für jeden Sturm, den du mit mir trägst, für dieses Band, das uns immer wieder wie Magnete zueinander zieht. Wir sind nicht gleich—wir sind echt—und genau deshalb sind wir wir, ein Teil von dir, ein Teil von mir… ein Teil von uns für immer. [Couplet 2] Wir kamen aus verschiedenen Welten, und langweilig war nie ein Thema, mal Liebe bis unter die Haut, dann Tränen, Streit und wieder Drama. Im Kopf immer „unser Lied“, das zu uns passt wie Wahrheit auf Beat: „Ein Teil von mir“—weil’s sagt, was wir sind, wenn keiner mehr zieht. Familien wollten’s filmreif torpedieren, dachten, sie gewinnen den Krieg, doch langfristig haben sie verloren—weil unser Herz nicht einfach ging. Siebter März zweitausendsechzehn: wir wurden Eltern, du so stolz, so bereit, Arne, dein langersehnter Sohn, mein drittes Kind—unser Bindeglied. [Refrain] Danke, Blechi, für all die Jahre, für jeden Sturm, den du mit mir trägst, für dieses Band, das uns immer wieder wie Magnete zueinander zieht. Wir sind nicht gleich—wir sind echt—und genau deshalb sind wir wir, ein Teil von dir, ein Teil von mir… ein Teil von uns für immer. [Pont] Siebter Januar zweitausendsiebzehn—du hast mich zur Frau genommen, Radeberg, minus fünfzehn Grad, Schnee wie im Märchen—nur wir und die Besten. Und ja, es ging oft eher bergab, zu viel Hass, zu wenig spürbare Liebe, doch heute seh ich klar: du bist mein Fels—ohne Wenn und Aber, du bliebst. [Refrain final] Danke, Blechi, dass du die Fahne hochhältst, wenn ich kaum noch steh, dass du da bist für mich, für die Kinder und auch für das „Viehzeug“, okay. Dass du meine Firma am Laufen hältst, wenn mein Körper gerade kämpft— wir sind ein Teil voneinander… und ich lieb dich—schon immer, für immer. [Outro] Und wenn ich damals „geh“ gesagt hab—und dir das Gegenteil von Liebe gab: es tut mir leid. Es war nie nur das Haus, nie nur Arne—Blechi, du warst es von Anfang an… und du bleibst.
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